Neu: Mini-Badass

Ich habe da so ein Kind in meinem Kids-Kurs. Sie ist sieben Jahre alt und macht seit über fünf Jahren CrossFit. Richtig. Sie macht bei dieser Competition mit, bei den Lightweights, denn die Übungen kann sie nach über fünf Jahren. Bei den Lightweights machen auch 13-Jährige mit. Die sind sechs Jahre älter, 40 Kilo schwerer und 50 Zentimeter größer. Ist das richtig fair? Irgendwie nicht.

Als wir anfangs die Einteilung mit den drei Gruppen – Startups, Lightweight und Future Fronings – gemacht haben, gab es das „Problem“ nicht. Aber mittlerweile sind wir in der großartigen Situation, dass die Kids so früh mit CrossFit anfangen. Trotzdem sind sie nach fünf Jahren unter Umständen erst sieben Jahre alt, 120 Zentimeter groß und 21 Kilo schwer. Das ist im Wettkampf nicht fair, denn ich möchte diese Kids nicht mit großem Gewicht belasten. Das müssten sie aber benutzen, um mit den Größeren vergleichbar zu sein. Klar, eine 13-Jährige findet das auch nicht premium, wenn der kleine Bruder quasi ohen Zusatzgewicht durch die WODs eilt und am Ende weit vor ihr ist. Es muss vergleichbar, es muss fair sein. Gerechtigkeit und Gleichheit bedeuten nicht, dass alle per se das gleiche machen müssen. Es bedeutet, dass alle in der Relation das gleiche haben müssen.

Daher gibt es in diesem Jahr eine Unterkategorie der Lightweights: die Mini-Badass! Zehn Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2010 waren in diesem Jahr angemeldet und das sind die Teilnehmer der Kategorie Mini-Badass. Sie machen die WODs mit den Lightweights zusammen, allerdings mit minimalem Gewicht, so dass es eben auch für 21 Kilo Kampfgewicht passt. Wir werden also in diesem Jahr sechs Kategoriensieger haben: Startups, Mini-Badass, Lightweight male, Lightweight female, Future Fronings female und Future Fronings male.

Ich finde es toll, dass wir so viele junge Kids dabei haben! Das wird immer mehr unsere Zielgruppe, denn die Größeren nehmen mittlerweile auch schon an regulären Throwdowns in der Teens-Kategorie teil. Aber auch da haben wir Starter, zum Beispiel eine Athletin aus Darmstadt, die kürzlich im Finale des Athens Throwdown stand…

Ich hab mich geirrt…

Ich mag es nicht, wenn ich falsch liege. Und dieses Mal freue ich mich doch. Mit den Nachzüglern haben wir tatsächlich genau 80 Anmeldungen erreicht. 80. Achtzig. So viele Kinder und Teenager nehmen dieses Jahr an dieser wunderbaren Veranstaltung teil. Ich kann euch gar nicht sagen, was das bedeutet. Zuerst einmal natürlich Panik. Wo kriegen wir die alle unter? Haben wir genug Burger und Würstchen, Kuchen und Brötchen für alle? Haben wir genug Judges und Helfer? Gefällt den Neuen das, was wir hier machen, auch so gut? Ihr kennt die Geschichte – Monster verschlingt Eva, übliche Panikanfälle. Dann bedeutet es aber auch, dass es genau das Richtige ist, was wir machen. Es ist wunderbar, es ist wertvoll, es bedeutet so vielen Menschen etwas. Und eigentlich gehts nur darum. Das andere, das ist nur ein Zeitplan, das sind nur Quadratmeter, das ist nur Essen. Ich freue mich so sehr auf jeden einzelnen von euch – Athlet, Eltern, Helfer, Judge, Zuschauer, euch alle – und wie jedes Jahr verspreche ich: Wir geben alles, damit es wieder großartig wird! ❤

Die jetzt wohl wirklich aktuellen Teilnehmerlisten und den Zeitplan findet ihr hier:

Teilnehmerlisten

Zeitplan_2019_SA

Zeitplan_2019_SO

Ich versuche, diese Woche die Infos per Mail an alle Teilnehmer rauszuschicken. Alles weitere nach und nach auf dieser Seite. Jetzt gehts los! 🙂

 

Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Ich hab es nicht bis zum 1. Februar ausgehalten – ab sofort könnt ihr euch für die 4. CFMZ Friendships anmelden! Wichtig ist: Ihr müsst am 1. und 2. Juni 2019 mindestens 4 und maximal 18 Jahre alt sein. Es geht nicht nach Jahrgang, sondern nach Alter.

Die Anmeldeunterlagen findet ihr HIER. Es gibt wie im Vorjahr 70 Plätze, wenn sie weg sind, machen wir eine Warteliste und schauen, dass wir alle unterkriegen. Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2019.

WOD-Vorschau: WOD 5 und 6

Mit LW5 gehen die Lightweights in ihr großes Finale und jetzt wollen wir doch mal gucken, wer gut seilspringen kann. Gemischt mit Situps und Power Cleans kommen da ganz schnell 300 Rope Jumps zusammen! Ein Wortspiel als Tipp für die Future Fronings: FF5 könnte „waffenscheinpflichtig“ sein. Und im letzten WOD für die Future Fronings geht es erfahrungsgemäß noch mal um alles: Vier Übungen, vier Geräte und noch ein Gerät: der Athlet. Ach, wobei, vielleicht gibt es noch ein Bike… Und dann ist es auch schon vorbei! Aber heute abend, da gehts ja erstmal los!

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WOD-Vorschau: WOD 4

Der Start in den zweiten Wettkampf-Tag ist für die Future Fronings unser traditionelles Team-WOD, denn ebenso wie die Competition steht bei uns die Community im Vordergrund. Dieses Mal werden es aber keine Zweier-Teams… wobei… naja… irgendwie doch… Für die Lightweights beginnt der zweite Tag mit einem schönen AMRAP mit vielen verschiedenen Übungen zum Ziehen, Drücken, Springen, Heben und Laufen. Die Startups haben mit WOD 4 schon ihr Finale und hier kommt noch mal unser beliebter Bär zum Einsatz – vielleicht auch wieder rückwärts?!

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WOD-Vorschau: WOD 3

Die Future Fronings haben ein langes WOD vor sich. Ein Hinweis muss genügen:

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Die Lightweights dürfen aufs Rudergerät und haben danach ein Couplet als AMRAP vor sich – kleiner Tipp: Ihr braucht einen Ball und einen Berg. In Tag 2 gehen die Startups mit ihrem dritten WOD und das ist ein Team-WOD mit vielen Sprüngen und einigen Rollen.

WOD-Vorschau: WOD 2

Die Startups versuchen sich im zweiten Workout an einem Movement, das die Lightweights im letzten Jahr ausprobiert haben, müssen ihre Fußzehen einsetzen und schnell rennen können. Für die Lightweights ist LW2 bereits ein Team-Workout – in Zweier-Teams geht ihr auf die Jagd nach den meisten Wiederholungen. Und die Future Fronings haben nach einem zehnminütigen AMRAP nur eine kurze Verschnaufpause, um dann ihre Skills am Seil zu beweisen.

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